Meixner, Formularbuch Arbeitsgerichtsprozess
Diese praxisorientierte Formularsammlung ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die gängigen Fragestellungen im Arbeitsgerichtsprozess. Die alphabetische Anordnung von Schlagwörtern (von "A" wie Abmahnung über "V" wie vermögenswirksame Leistungen bis zu "Z" wie Zeugnis) mit dazugehörigen Antrags- und Begründungsvorschlägen hebt dieses Werk von bereits existierenden Formularbüchern ab.
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Aus dem Vorwort:
Dieses Formularbuch wendet sich besonders an Berufsanfänger, jüngere Kollegen und solche, die nur selten Mandate aus dem Bereich des Arbeitsrechts betreuen. Mit den Musterschriftsätzen, einem Streitwertlexikon für das Arbeitsgerichtsverfahren sowie praxisorientierten Hinweisen und Formulierungsvorschlägen für üblicherweise bei arbeitsrechtlichen Mandaten anfallende außergerichtliche Tätigkeiten aus dem Bereich des Insolvenz- und Sozialrechts soll diesen Kolleginnen und Kollegen eine nützliche und zeitsparende Hilfestellung geboten werden.
Richtet man seine Aufmerksamkeit auf das Einsparungspotenzial von Arbeitszeit, so stolpert man bei vergleichbaren Werken über eine unzureichende Ausrichtung an diesem Gesichtspunkt. Dies wurde zum Anlass genommen, allgemein bekannte Schlagwörter aus dem Arbeits-, Sozial- und Verfahrensrecht alphabetisch anzuordnen. Dadurch erübrigt sich ein langwieriges und umständliches Hin- und Herblättern im Inhaltsverzeichnis auf der Suche nach dem begehrten Mustertext. Das A - Z der arbeitsrechtlichen Themenbereiche, welche mit ausführlichen Rechtsprechungshinweisen versehen sind, und der unmittelbare Zugriff darauf können aber auch für arbeitsrechtlich versierte Kolleginnen und Kollegen eine wertvolle Optimierung der zur Verfügung stehenden Arbeitszeit bedeuten.
Der Praxisbezug und die Tatsache, dass das Arbeitsrecht in der Regel ein Arbeitnehmerrecht ist und fast alle Verfahren vor den Arbeitsgerichten von Arbeitnehmern eingeleitet werden, wurde insoweit berücksichtigt, als dass Formulierungsvorschläge zu der Gestaltung von Arbeitsverträgen und Betriebsvereinbarungen sowie Mustertexte zu betriebsverfassungsrechtlichen Beschlussverfahren bewusst ausgespart wurden. Die Erfahrung aus der alltäglichen Anwaltsarbeit gebietet es, das Augenmerk auf andere, immer aktueller werdende, aber zumeist vernachlässigte Themenbereiche aus dem Arbeitsrecht zu lenken. Zum einen ist dies die zunehmende Anzahl von Insolvenzen und der Bezug zum arbeitsrechtlichen Mandat. Zum anderen zeigt der Umstand der steigenden Anzahl von Einzelanwälten und Berufsanfängern, dass künftig vermehrt Kosten- und Honorarabrechnungen bzw. Zwangsvollstreckungsverfahren zur Anwaltstätigkeit zählen werden. Zudem wird versucht, immer wieder innerhalb der Mustervorschläge auf die Substantiierungstheorie des Bundesarbeitsgerichts hinzuweisen, da die Erfüllung der eigenen Darlegungslast für den Prozessvertreter im Arbeitsrecht stets Probleme bereiten kann und teilweise immer noch sträflich verkannt wird.
Daher haben die Themen Insolvenz, Streitwerte, Kostenfestsetzung und Zwangsvollstreckung und die besondere Hervorhebung der Darlegungslast in Arbeitsgerichtsverfahren eine stärkere Berücksichtigung erfahren als andere Bereiche aus dem Arbeitsrecht.
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