Fachpresse
09.03.2010
Restrukturierungsrecht - Bork spricht sich für eine Refom des Insolvenzrechts aus
Der Autor geht der Frage nach, welche Punkte bedacht und geregelt werden müssten, wenn ein Gesetz über die Sanierung im Vorfeld der Insolvenz ("vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren") konzipiert werden soll. Er setzt sich mit den allgemeinen Grundsätzen des Restrukturierungsrechts auseinander, welche auch bei einer sanierungsbezogenen Reform der InsO zu berücksichtigen wären.
09.03.2010
Siemon sieht die Qualität der Insolvenzverwaltung durch den aktuellen Bestellungsmodus in Gefahr
In das Verfahren zur Bestellung des Insolvenzverwalters ist in letzter Zeit durch höchstrichterliche Entscheidungen Bewegung gekommen. Der Verfasser betrachtet die dadurch ausgelösten Änderungen jedoch mit Sorge. Nach seiner Meinung leidet die Qualität der Insolvenzverwaltung dadurch.
09.03.2010
Fehlerhafte Insolvenzantragstellung - Weyand untersucht die Folgen für den Geschäftsführer
Der Autor befasst sich mit den Anforderungen an den richtigen Insolvenzantrag gem. § 15a InsO und setzt sich mit den Folgen eines fehlerhaften Antrags aus strafrechtlicher Sicht auseinander.
09.03.2010
Ehlers untersucht die Sanierungsmöglichkeiten zahlungsunfähiger Unternehmen
Der Autor setzt sich mit der Sanierung über die Insolvenz auseinander und stellt die rechtlichen Grundlagen dar. Sodann skizziert er die Vorteile der Sanierung und setzt sich mit der maßgeblichen Rechtsprechung auseinander.
09.03.2010
Insolvenzrecht - Paulus untersucht den Umgang mit Scheingewinnen
Der Autor befasst sich mit der Frage, wie im Insolvenzfall mit Scheingewinnen zu verfahren ist. Er erläutert den Begriff und geht auf die Anmeldung von Scheingewinnen zur Insolvenztabelle ein. Ferner untersucht er die Anfechtbarkeit von Zahlungen auf Scheingewinne und setzt sich mit der Aufrechnungsmöglichkeit der Anleger auseinander.
09.03.2010
Richtige Insolvenzantragstellung - Römermann stellt § 15a Abs. 4 InsO vor
Der Autor befasst sich mit dem Regelungsgehalt von § 15a Abs. 4 InsO und untersucht die Folgen einer fehlerhaften Antragstellung. Dabei setzt er sich dezidiert mit dem Regelungszweck der Bestimmung und ihrer Bedeutung für die Vertreterauswahl auseinander.
09.03.2010
Haarmeyer und Hillebrand untersuchen Fragen der Rechnungslegung in der Insolvenz
Die Autoren befassen sich im ersten Teil ihres Fortsetzungsbeitrags mit Fragen der Insolvenzrechnungslegung. Sie erläutern das Forschungsprojekt "Schlussrechnungsprüfung" und arbeiten heraus, dass zwischen gesetzlichem Anspruch und Wirklichkeit eine erhebliche Diskrepanz besteht.
08.03.2010
Der Autor untersucht, ob der c. i. c.- Eigenhaftung von Organvertretern ein eigenständiger Anwendungsbereich unter Berücksichtigung der gesellschafts- und insolvenzrechtlichen Tatbestände zukommt. Er verneint dies im Ergebnis.
08.03.2010
Der Autor geht der Frage nach, ob Steuerforderungen, die nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgrund einer neuen gewerblichen Tätigkeit des Schuldners entstehen, als Masseverbindlichkeiten zu behandeln sind. Dabei erläutert er die Rechtslage bis zum 30.06.2007 und setzt sich mit den Auswirkung von § 35 InsO n.F. auseinander.
03.03.2010
Kaum Neues im Insolvenzrecht - ein rechtshistorischer Beitrag von Paulus:
Paulus vertritt die Ansicht, dass das Insolvenzrecht die Bezeichnung modern nicht verdient. Es fänden sich darin zu viele alte Rechtsinstitute und Rechtsfiguren, die so oder in ähnlicher Form immer wieder bemüht würden. Als Beispiele nennt Paulus den Makel der Insolvenz, der zu Unrecht immer wieder auferlegt wird. Zweites Beispiel ist der Sanierungsgedanke. Und schließlich nennt Paulus das Insolvenzrecht als Investitions- und Standortvorteil.






